Unser Karate-Unterricht setzt sich aus fünf Schwerpunkten zusammen:
Unsere Unterrichtspläne werden regelmäßig nach neuesten wissenschaftlichen Standards überholt und optimiert. Alle Übungen sind von Physiotherapeuten zertifiziert.
Kinder bekommen im Alltag und in der
Schule schon genügend negatives Feedback.
Wir stärken die Kinder durch Lob.
Für das Training haben wir unsere Gruppen nach dem Alter und zusätzlich nach Wissensstand differenziert, um optimal auf die Bedürfnisse einzugehen.
Kleinkinder haben schon großen Spaß beim Karate‐Training, wenn ein Elternteil oder beide Eltern mit dabei sind. Beim Eltern-Kind‐Training können Kinder ab dem Laufalter wichtige Bewegungserfahrungen machen und ihr Körpergefühl trainieren. Das gemeinsame Training von Kindern und Eltern ist der ideale Einstieg in das Karate-Training. Sport sollte Kleinkindern ausschließlich Spaß machen und es wird darauf geachtet, dass kein Kind überfordert wird. Die Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes gehen dabei immer vor. Liebe Eltern, stellt den Förderaspekt hierbei vorerst in den Hintergrund! Es wird vor allem vom Trainer und den Eltern darauf geachtet, dass Ihr Kind Spaß an der Bewegung und am Sport hat, erste Erfolgserlebnisse sind wichtig! Selbst der kleinste Erfolg wird die Kleinen motivieren.
Auf spielerische Art und Weise erlernt Ihr Kind die Koordination und motorische Grundfertigkeiten. Bewegungen werden bewusst immer mit rechts und links ausgeführt, somit wird die Koordination sicherer und im gleichen Moment wird auch die Konzentrationsfähigkeit geschult. Ihr Kind steigert bei regelmäßigem Karateunterricht seine Leistung im Alltag, bereitet sich so optimal auf die Schule vor und das mit viel Spaß.
Im Karate wird Ihr Kind entsprechend seinem Alter gefördert, speziell im Hinblick auf die großen Anforderungen, welche die Kinder in Schule und Alltag bereits meistern müssen. Zum einen ist Karate ein willkommener Ausgleich für die Kinder, damit sie „abschalten“ und sich „abreagieren“ können. Sie können sich bewegen, austoben und ihrem Körper etwas Gutes tun.
Mit dem Erreichen des orangen Gürtels kommen wir unserer Pflicht nach und fördern dich noch spezifischer auf deinem Weg zum Schwarzgurt mit Übungsformen die dich darauf zielführend auf deiner Reise zum Schwarzgurt vorbereiten.
Karate ist für Erwachsene die beste und wirkungsvollste Art, seinen Körper und Geist zu trainieren. Darüber hinaus aber auch das wertvollste für seine Gesundheit zu tun. Wir helfen Ihnen auf dem Weg zu fiten Eltern.
Karate-Do wurde früher wie heute meist nur als Karate bezeichnet. Das Do bedeutet Weg und wird angehängt um den philosophischen Hintergrund und die Bedeutung als Lebensweg zu verdeutlichen. Das japanische Schriftzeichen für Kara hieß ursprünglich China. So wurden die chinesischen Ursprünge im Namen kundgemacht. Ende der dreißiger Jahre wurde das Schriftzeichen aus politischen Gründen geändert. Dies wurde immer noch „kara“ gelesen, bedeutete jedoch leer. Das Schriftzeichen für „te“ bedeutet Hand. Also heißt Karate-Do „der Weg der leeren Hand“, was ausdrückt, dass der Karatekämpfer oder auch Karateka waffenlos ist.
Der Ursprung dafür liegt im 6. Jahrhundert. In dieser Zeit entwickelten buddhistische Mönche des chinesischen Klosters Shaolin aus gymnastischen Übungen eine Kampfkunst zur Selbstverteidigung, das Shaolin-Quanfa, später Kungfu.
1875 wurde Okinawa eine Präfektur von Japan, wodurch sich die politische Situation Okinawas entspannte. Karate musste nun nicht mehr heimlich geübt werden.
Über Karate:
Das höchste Ziel im Karate-Do ist nicht der Sieg
oder die Niederlage, sondern die Perfektion
des menschlichen Charakters
Die Vervollkommnung wird jedoch nie erreicht.
Auf „dem Weg“ muss sich der Karateka ständig
neuen Aufgaben stellen, diese meistern und so
an ihnen wachsen.
Funakoshi sagt:
„So wie die blanke Oberfläche eines Spiegels alles
wiedergibt, was vor ihm steht, und wie ein stilles
Tal selbst den schwächsten Laut weiterträgt, soll
der Karateschüler sein Inneres leer machen von
Selbstsucht und Boshaftigkeit, um in allem, was
ihm begegnen könnte, angemessen zu handeln“.
Den besten Einblick in die Grundprinzipien des Karate-Do vermitteln die zwanzig Verhaltensregeln, welche Funakoshi aufstellte und seinen Schülern riet sie zu befolgen:
1. Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt
2. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
3. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
4. Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.
5. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.
6. Es geht einzig darum, den Geist zu befreien.
7. Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit.
8. Karate ist nicht nur im Dojo.
9. Karate üben heißt, ein Leben lang arbeiten. Darin gibt es keine Grenzen.
10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate,
dann wirst du geistige Reife erlangen.
11. Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig warm hältst.
12. Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.
13. Wandle dich abhängig vom Gegner.
14. Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab.
15. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.
16. Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.
17. Feste Stellungen gibt es für Anfänger, später bewege man sich natürlich.
18. Die Kata darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil.
19. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.
20. Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem.
In jedem japanischen Kampfsport sollten die Schüler die Namen der wichtigsten Schläge und Kicks sowie grundlegende Befehle auf Japanisch beherrschen – auch das Zählen auf Japanisch sollte gelernt sein!
So werdet Ihr auch lernen, dass der durch Chuck Norris berühmt gewordene Roundhouse Kick im japanischen als „Ushiro Mawashi Geri“ bezeichnet wird – tatsächlich ist dieser eine der gefährlichsten Waffen im Kumite! Katas dienen dazu die gelernten Techniken zu perfektionieren.
Alle Karate-Lehrer sind bei uns lizensiert und arbeiten mit dem von Physiotherapeuten zertifizierten Konzept.
Alle Größen werden in cm angegeben.